Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Diese AGB gelten für sämtliche seitens Natascha Neumann, c/o Naturheilpraxis Mommsenstraße 55, 10629 Berlin-Charlottenburg (im Folgenden: „ich“ oder „Anbieterin“) gegenüber den Patient*innen, Klient*innen und Teilnehmer*innen (im Folgenden „Nutzer*in“ oder „Du“ genannt) – (jeweils einzeln bzw. gemeinschaftlich im Folgenden auch „Partei“ bzw. „Parteien“) – erbrachten oder zu erbringenden Leistungen.

Die Vereinbarung oder Online-Buchung einzelner Leistungen kann zudem den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des zur Terminabwicklung hinzugezogenen Dienstleisters (Calendly) unterliegen. Die Leistungen umfassen therapeutische und heilkundliche Behandlungen, präventive Einzel-Beratungen und Online-Gesundheitscoachings sowie die Durchführung von Seminaren, Workshops und Gruppenkursen (unter anderem im Bereich der Körperarbeit, auch in Kooperation mit Dritten).

§ 1 Geltungsbereich & Begriffsdefinitionen

Der Vertrag über die Terminreservierung und die Zahlungsmodalitäten kommt über die Website, genutzte Online-Dienste oder auf individuellem Kommunikationsweg zustande. Der therapeutische Behandlungsvertrag im Rahmen der Heilkunde wird gesondert vor Ort in der Praxis geschlossen.

(1) Diese AGB gelten für sämtliche Angebote und Leistungen, die über diese Website oder die zur Terminabwicklung genutzten Dienste (insbesondere Calendly) erbracht werden. Es gilt die jeweils zum Zeitpunkt der Buchung oder Terminvereinbarung gültige Fassung.

(2) Die vorliegenden Angebote und Leistungen richten sich primär an Verbraucher*innen. Verbraucher*in im Sinne dieser Geschäftsbedingungen (§ 13 BGB) ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

(3) Mit der Terminvereinbarung, der Absendung einer Online-Buchung oder der mündlichen beziehungsweise schriftlichen Zusage für ein Angebot wird die Geltung dieser AGB für die gesamte Geschäftsbeziehung anerkannt. Die AGB gelten automatisch auch für alle nachfolgenden Termine, Folgesitzungen und Behandlungen, ohne dass sie jedes Mal erneut ausdrücklich einbezogen oder von der Nutzer*in bestätigt werden müssen. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen der Nutzer*in werden nicht Vertragsbestandteil.

§ 2 Vertragsgegenstand & Leistungsbeschreibungen

(1) Über diese Website, die zur Terminabwicklung genutzten Dienste (insbesondere Calendly) sowie auf individuellem Anfrage- und Kommunikationsweg (z. B. per E-Mail oder Telefon) werden Verträge über folgende Leistungen und Produkte angeboten:

(2) Die therapeutischen und heilkundlichen Behandlungen im Rahmen der Praxistätigkeit erfolgen auf Basis des Heilpraktikergesetzes sowie des Patientenrechtegesetzes. Die Anbieterin erbringt diese Leistungen nach den anerkannten Regeln der Naturheilkunde. Ein konkreter medizinischer Heilungserfolg oder eine vollständige Beschwerdefreiheit werden nicht geschuldet und dürfen gesetzlich nicht versprochen werden. Diese Behandlungen verstehen sich als Ergänzung oder Unterstützung zur klassischen Schulmedizin und ersetzen keine notwendige Diagnosestellung oder Behandlung durch eine Ärzt*in oder Fachärzt*in.

(3) Die im Rahmen von Online-Gesundheitscoachings, Seminaren, Workshops und Gruppenkursen angebotenen Leistungen stellen keine Heilkunde im Sinne des Heilpraktikergesetzes dar. Diese Leistungen dienen der allgemeinen Prävention, Beratung und Selbsterfahrung und ersetzen keine medizinische, psychiatrische oder therapeutische Behandlung durch eine Ärzt*in, Psychotherapeut*in oder Heilpraktiker*in. Eine Heilbehandlung (Diagnosestellung, Therapie von Krankheiten) findet ausschließlich im Rahmen eines Behandlungsvertrages statt.

(4) Die wesentlichen Merkmale, Inhalte und der genaue Umfang der angebotenen Leistungen und digitalen Inhalte ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung auf dieser Website oder dem individuellen Angebot. Für die Nutzung digitaler Inhalte gelten die aus der Leistungsbeschreibung ersichtlichen oder sich sonst aus den Umständen ergebenden Beschränkungen, insbesondere bezüglich gängiger Hard- und/oder Softwareanforderungen (z. B. ein PDF-Reader oder ein gängiger Internetbrowser).

§ 3 Buchungsvoraussetzungen

(1) Bestimmte Angebote der Anbieterin richten sich exklusiv an spezifische Zielgruppen (z. B. um einen geschützten Raum für Frauen und Menschen, die sich als Frauen identifizieren, zu kreieren) oder setzen voraus, dass die Kund*in bestimmte persönliche oder gesundheitliche Kriterien erfüllt, welche jeweils direkt in der Produkt- und Leistungsbeschreibung auf der Website oder im Buchungstool transparent aufgeführt sind.

(2) Im Rahmen der Praxistätigkeit setzt die Buchung von Folgeterminen oder Akut-Sprechstunden zwingend eine bereits erfolgte Erstanamnese voraus (Teil des ‚Ganzheitlichen Startpakets‘), sodass reine Neukund*innen diese vereinzelten Leistungen nicht ohne die entsprechende Basis buchen können.

(3) Liegt im Falle einer Online-Buchung eine solche Fehlbuchung vor, tritt die Anbieterin zeitnah mit der Kund*in in Kontakt, um ihr die Wahl zu lassen, das bereits gezahlte Honorar als Rückerstattung zu erhalten, es in eine Gutschrift umzuwandeln oder den Termin direkt in das vorgeschaltete Angebot umzubuchen, wofür der Kund*in ein individueller Verrechnungslink zur Begleichung des Differenzbetrags zugesendet wird.

(4) Antwortet die Kund*in nicht innerhalb von zwei Tagen (spätestens bis 24 Stunden vor dem gebuchten Termin) auf dieses Kontaktangebot, behält sich die Anbieterin das Recht vor, den fehlerhaft gebuchten Termin einseitig zu stornieren und den Betrag zurückzuerstatten.

§ 4 Zustandekommen der Verträge & Speicherung der Vertragstexte

(1) Die Präsentation der Leistungen und Produkte auf dieser Website oder in den genutzten Buchungstools stellt kein rechtlich bindendes Angebot zum Abschluss eines Vertrages dar, sondern ist eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe eines Vertragsangebots durch die Nutzer*in.

(2) Die für die jeweiligen Leistungen angeführten Preise sind Endpreise. Soweit die Leistungen als heilkundliche Behandlungen (Praxistätigkeit) nach § 4 Nr. 14 UStG von der Umsatzsteuer befreit sind, wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Bei umsatzsteuerpflichtigen Leistungen (z. B. Coachings, Seminare, digitale Produkte) beinhaltet der angegebene Preis die gesetzliche Umsatzsteuer.

(3) Bei einer Online-Terminbuchung über das integrierte Buchungstool (Calendly) gibt die Nutzer*in ein bindendes Vertragsangebot ab, indem sie die folgenden Schritte erfolgreich durchläuft:

Der Vertrag über die Terminreservierung kommt in diesem Fall zustande, sobald der Nutzer*in die automatisierte Termin- und Buchungsbestätigung per E-Mail zugeht. Soweit es sich um eine Leistung der Praxistätigkeit handelt, regelt dieser Online-Abschluss die verbindliche Terminreservierung; die Durchführung der therapeutischen Behandlung basiert auf den vorab digital übersandten Informationen und wird vor Ort in der Praxis durch die handschriftliche Unterschrift auf einer Einverständniserklärung und Aufklärungsquittung bestätigt.

(4) Bietet die Anbieterin unverbindliche und kostenlose Kennenlerngespräche an (z.B. via Calendly), besteht auf diese kein Rechtsanspruch. Dieses Angebot kann von der Nutzer*in nur einmalig in Anspruch genommen werden. Das kostenlose Kennenlerngespräch dient dem reinen gegenseitigen Kennenlernen und der Informationserteilung. Es findet ausdrücklich noch keine therapeutische Behandlung, heilkundliche Diagnosestellung oder tiefgehende Fachberatung statt. Wird der unentgeltliche Termin von der Nutzer*in nicht wahrgenommen und nicht mindestens 24 Stunden vorher abgesagt, behält die Anbieterin sich in diesem Fall vor, die Buchung eines Ersatztermines abzulehnen.

(5) Bei einer Terminvereinbarung oder einem Vertragsangebot auf individuellem Kommunikationsweg (z. B. per Telefon oder E-Mail) kommt der Vertrag durch die beiderseitige Bestätigung des Termins bzw. des Angebots (Angebot und Annahme) zustande. Die Übermittlung der AGB erfolgt spätestens mit der Bestätigungs-E-Mail. Soweit die Anbieterin ein individuelles Angebot per E-Mail versendet, bleibt sie an dieses für einen Zeitraum von 14 Tagen ab Ausstellungsdatum gebunden, sofern im Angebot keine abweichende Frist genannt ist. Bei Behandlungen (Praxistätigkeit) wird dieser Vertragsschluss vor Ort durch eine schriftliche Einverständniserklärung und die handschriftliche Quittierung der Behandlungs- und Aufklärungsbedingungen durch die Patient*in bestätigt.

(6) Bei der Buchung von mehrmonatigen Online-Gesundheitscoachings oder Coaching-Programmen durchläuft die Klient*in folgende Schritte:

Der Vertrag kommt zustande, sobald der Coaching-Vertrag von beiden Seiten unterzeichnet ist und die Klient*in entweder die automatisierte Bestellbestätigung von CopeCart per E-Mail zugeht oder die Anbieterin den Vertragsschluss nach Erhalt der Unterschrift per E-Mail bestätigt. Diese Online-Programme umfassen im Regelfall Leistungen der Gesundheitsberatung, Prävention und Wissensvermittlung. Heilkundliche Behandlungen (z.B. Praxisleistungen wie Erstanamnese oder Nachbehandlung) können fester Bestandteil des jeweils individuell vereinbarten Coaching-Programms sein. In diesem Fall wird für die spezifischen heilkundlichen Anteile zusätzlich ein separater Behandlungsvertrag geschlossen.

(7) Die für den Vertragsschluss erforderlichen Daten werden von der Anbieterin für die interne Bestellabwicklung sowie zur Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten gespeichert. Der vollständige Vertragstext wird nach dem Vertragsschluss jedoch nicht öffentlich im Internet hinterlegt oder für die Nutzer*in dauerhaft online abrufbar gehalten. Die Nutzer*in kann diese AGB sowie die Bestelldaten vor dem Absenden der Bestellung sichern oder ausdrucken. Die Abwicklung der Bestellung und Übermittlung aller vertragsrelevanten Informationen erfolgt per E-Mail. Hiervon unberührt bleibt die gesetzliche Pflicht der Anbieterin zur Aufbewahrung und Dokumentation von medizinischen Behandlungsverträgen und Einverständniserklärungen aus der Praxistätigkeit.

(8) Im Rahmen von Online-Buchungen (z. B. via Calendly oder CopeCart) können Eingabefehler vor dem finalen Klick auf den verbindlichen Bestell-Button jederzeit mittels der üblichen Tastatur-, Maus- und Browser-Funktionen (z. B. „Zurück-Button“ des Browsers) berichtigt werden. Der Bestellvorgang kann zudem jederzeit durch Schließen des Browserfensters komplett abgebrochen und neu gestartet werden.

(9) Die Nutzer*in hat sicherzustellen, dass die von ihr angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, der Empfang von E-Mails technisch sichergestellt und insbesondere nicht durch SPAM-Filter verhindert wird.

(10) Die für den Vertragsschluss zur Verfügung stehende Sprache ist Deutsch. Wird der Vertragstext oder die Aufklärung von der Anbieterin in eine andere Sprache (z.B. Englisch) übersetzt, dient dies rein dem besseren Verständnis der Nutzer*in. Rechtlich maßgeblich und verbindlich bleibt auch in diesen Fällen ausschließlich die deutsche Fassung des Vertragstextes.

§ 5 Widerrufsrecht für Verbraucher*innen

(1) Ist die Nutzer*in Verbraucher*in, steht ihr bei Fernabsatzverträgen (online geschlossenen Verträgen) ein gesetzliches 14-tägiges Widerrufsrecht zu. Dieses Widerrufsrecht gilt ausschließlich für Verträge über Online-Gesundheitscoachings, mehrmonatige Begleitungen, Seminare, Workshops und Gruppenkurse. Für therapeutische und heilkundliche Leistungen (Praxistätigkeit vor Ort), die für einen spezifischen Termin vereinbart werden (z. B. Erstanamnese, Folgetermine, Akut-Sprechstunden), besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht, da es sich um Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen oder spezifischen Termingeschäften handelt; hierfür gelten ausschließlich die Absageregelungen nach §6 dieser AGB.
 
(2) Soweit die Buchung über den Reseller CopeCart erfolgt ist, ist ein etwaiger Widerruf direkt an CopeCart zu richten. Es gelten hierfür die eigenen Widerrufsbelehrungen und Prozesse von CopeCart, die im Rahmen des dortigen Bestellvorgangs bereitgestellt werden.
 
(3) Soweit ein Vertrag direkt mit der Anbieterin geschlossen wurde (z.B. per E-Mail und Direktüberweisung, bei Online-Buchungen über Calendly mittels des Zahlungsdienstleisters Stripe), ist der Widerruf an die Anbieterin zu richten. Die vollständige Widerrufsbelehrung nebst Muster-Widerrufsformular befindet sich im Anhang dieser AGB.
 
(4) Möchte die Nutzer*in, dass mit der Durchführung einer gebuchten Leistung (z. B. ein Online-Einzeltermin, ein Coaching-Programm oder ein Seminar) bereits vor Ablauf der gesetzlichen 14-tägigen Widerrufsfrist begonnen wird (kurzfristige Buchung), ist dies nur möglich, wenn die Nutzer*in hierzu ihre ausdrückliche Zustimmung erteilt. Dies erfolgt im Rahmen des Online-Buchungsprozesses durch das aktive Setzen eines Hakens in die dafür vorgesehene Checkbox. Die Nutzer*in bestätigt damit gleichzeitig ihre Kenntnisnahme, dass ihr Widerrufsrecht mit dem offiziellen Beginn der Veranstaltung (z.B. dem Start des Seminars, bei erstem Termin des Gesundheitscoaching-Programms) oder bei vollständiger Durchführung eines Einzeltermins vorzeitig erlischt. 

§ 6 Terminabsage, Terminverschiebung, Nichterscheinen & Ausfallhonorar (Stornierung)

(1) Die nachfolgenden Absätze regeln die Bedingungen für Terminabsagen, Terminverschiebungen und Nichterscheinen bei den jeweiligen Leistungen. Termine können bis zu 24 Stunden vor dem vereinbarten Zeitpunkt kostenfrei abgesagt oder verschoben werden. Bei Absagen oder Terminverschiebungen weniger als 24 Stunden vor dem Termin oder bei Nichterscheinen kann ein Ausfallhonorar gemäß den untenstehenden Regelungen berechnet werden oder der Anspruch auf die Leistung ersatzlos verfallen. Bei einem nachweislich unverschuldeten Verhindern (wie plötzliche, akute Krankheit oder höhere Gewalt) greift diese Regelung nicht.

(2) Terminverschiebung, Terminabsagen und Nichterscheinen bei heilkundlichen Leistungen und Einzelterminen

(2.1) Eine rechtzeitige Terminverschiebung oder Terminabsage bis zu 24 Stunden vor dem Termin ist kostenlos. Bei einer rechtzeitigen Terminverschiebung über das Buchungstool Calendly wird bereits gezahltes Honorar automatisch mit dem neuen Termin verrechnet. Bei einer rechtzeitigen Terminabsage und bereits im Voraus gezahltem Honorar hat die Nutzer*in die Wahl, das entstandene Honorar-Guthaben

Die gewünschte Option ist der Anbieterin in Textform (z.B. per E-Mail) mitzuteilen. Die Rückerstattung oder Ausstellung des Gutscheincodes erfolgt anschließend durch die Anbieterin. Gutscheincodes werden per E-Mail übermittelt.

(2.2) Wird ein vereinbarter Einzeltermin oder eine heilkundliche Leistung – in Präsenz oder Online – weniger als 24 Stunden vor dem Termin abgesagt, verschoben oder erscheint die Nutzer*in nicht, wird ein Ausfallhonorar in Höhe von 20% des jeweils vereinbarten Honorars für diesen Termin fällig. Die Abrechnung richtet sich nach der gewählten Zahlungsweise:

Die gewünschte Option ist der Anbieterin in Textform (z.B. per E-Mail) mitzuteilen. Die Rückerstattung erfolgt anschließend direkt durch die Anbieterin. Im Falle einer Verrechnung mit einem neu vereinbarten Termin wird das verbleibende Guthaben (80%) in Form eines individuellen Gutscheincodes für die nächste Online-Buchung per E-Mail übermittelt. Sollte die Nutzer*in den Termin unter 24 Stunden selbstständig über das Buchungstool Calendly verschieben, wird das fällige Ausfallhonorar von 20% separat in Rechnung gestellt.

(3)  Terminverschiebung, Terminabsagen und Nichterscheinen bei Workshops, Seminaren und Frauengruppen (Veranstaltungen)

Die Buchung einer Veranstaltung ist grundsätzlich verbindlich. Eine Stornierung ist bis zu 5 Tage vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei möglich. Bei einer Absage im Zeitraum von weniger als 5 Tagen bis zu 24 Stunden vor Beginn ist eine Stornierungsgebühr in Höhe von 20% der Teilnahmegebühr zu entrichten oder ein etwaig vorher bezahlter Anzahlungsbetrag wird als Ausfallgebühr einbehalten. Bei einer kurzfristigen Absage unter 24 Stunden oder bei Nichterscheinen wird die volle Teilnahmegebühr als Ausfallhonorar fällig, es sei denn, die Nutzer*in stellt rechtzeitig eine passende Ersatzperson.

(4)  Terminverschiebung, Terminabsagen und Nichterscheinen bei Gesundheitscoaching-Programmen

Das Coaching-Programm wird für einen im Einzelvertrag fest definierten Teilnahmezeitraum gebucht. Nach Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist bzw. mit dem offiziellen Start des Programms ist das gebuchte Gesamtpaket für diese festgelegte Gesamtlaufzeit absolut bindend. Eine ordentliche Kündigung oder eine vorzeitige Erstattung bei Nichtinanspruchnahme von Leistungen ist ausgeschlossen. Die einzelnen Beratungstermine werden im Voraus festgelegt und sind innerhalb der besprochenen Intervalle (z. B. im Zwei-Wochen-Rhythmus) sowie innerhalb des vereinbarten Gesamtzeitraums wahrzunehmen. Eine rechtzeitige Terminverschiebung bis zu 24 Stunden vor dem vereinbarten Zeitpunkt ist kostenlos möglich. Innerhalb der gesamten Programmlaufzeit darf zudem ein vereinbarter Einzeltermin einmalig auch weniger als 24 Stunden vor dem Zeitpunkt aus Kulanz kostenfrei verschoben werden. Ab der zweiten verspäteten Absage oder bei Nichterscheinen verfällt der jeweilige Termin jedoch ersatzlos vom Gesamtkontingent und gilt als erbracht.

(5) Eventuelle Rückerstattungen werden von der Anbieterin nach vorheriger Absprache mit der Nutzer*in veranlasst und erfolgen grundsätzlich über den bei der ursprünglichen Buchung verwendeten Zahlungsweg sowie den entsprechenden Zahlungsanbieter (z.B. Stripe, Calendly, CopeCart, per Banküberweisung).

(6) Sollte die Anbieterin einen vereinbarten Einzeltermin aus wichtigem, unverschuldetem Grund (wie akuter eigener Krankheit, Unfall oder höherer Gewalt) absagen oder verschieben müssen, wird die Nutzer*in hierüber unverzüglich informiert. Das bereits gezahlte Honorar wird in diesem Fall für den Ersatztermin gutgeschrieben oder auf Wunsch der Nutzer*in vollständig zurückerstattet. Weitergehende Schadensersatzansprüche der Nutzer*in sind ausgeschlossen.

§ 7 Zahlungsbedingungen und Rechnungsstellung

(1) Bei Verträgen über Online-Angebote, Coachings, Kurse oder Workshops, die direkt über die Website oder integrierte Buchungssysteme (z.B. CopeCart, Stripe) geschlossen werden, ist die Vergütung unmittelbar mit dem Vertragsschluss (bzw. nach Abschluss des Bestellvorgangs) im Voraus fällig. Wird über das Buchungssystem oder durch separate Vereinbarung eine spätere Zahlung oder Ratenzahlung vereinbart, sind die Teilbeträge zu den jeweils angegebenen bzw. vereinbarten Fälligkeitsterminen zu leisten. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den jeweils gewählten Zahlungsdienstleister; bei Buchungen über CopeCart gelten ergänzend deren Bedingungen für Ratenzahlungen.

(2) Bei therapeutischen oder beratenden Leistungen, die direkt in den Praxisräumen vereinbart und erbracht werden, erfolgt die Zahlung – sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart – unmittelbar im Anschluss an den jeweiligen Termin in bar.

(3) Wird im Einzelfall eine Zahlung auf Rechnung vereinbart, sind Rechnungsbeträge innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Rechnung ohne Abzug auf das angegebene Bankkonto zu überweisen.

(4) Die Nutzer*in erklärt sich ausdrücklich damit einverstanden, dass die Rechnungsstellung auf elektronischem Weg (per E-Mail im PDF-Format) erfolgt. Ein Anspruch auf eine postalisch zugesandte Papierrechnung besteht nicht.

(5) Soweit Leistungen im Rahmen der Heilkunde erbracht werden, richtet sich die Aufklärung über Kosten und eventuelle Erstattungen nach den gesetzlichen Vorgaben des Patientenrechtegesetzes (§ 630c BGB) und wird gesondert im Behandlungsvertrag geregelt. Ergänzend gilt, dass das vereinbarte Honorar unabhängig von einer eventuellen Übernahme oder Teilerstattung der Kosten durch private Krankenversicherungen, Beihilfestellen oder Zusatzversicherungen stets in voller Höhe von der Nutzer*in selbst an die Anbieterin zu entrichten ist.

(6) Gerät die Nutzer*in mit einer vereinbarten Rate in Verzug, behält sich die Anbieterin das Recht vor, die Erbringung weiterer Leistungen sowie den Zugang zu laufenden Coaching-Sitzungen, Kursinhalten, Gruppen, Plattformen oder Begleitmaterialien vorübergehend bis zur vollständigen Bezahlung des offenen Teilbetrags zu pausieren.

(7) Die Anbieterin bietet im Einzelfall ermäßigte Tarife (sogenannte individuelle Solidarpreise) für Personen in besonderen finanziellen oder persönlichen Lebenslagen an. Ein Rechtsanspruch der Nutzer*in auf die Gewährung eines Solipreises besteht nicht. Die Voraussetzungen, Bedingungen und die Vergabe eines solchen Tarifs unterliegen ausschließlich dem Ermessen der Anbieterin.

§ 8 Eigenverantwortung & Mitwirkungspflicht

(1) Die Nutzer*in handelt im Rahmen sämtlicher Angebote eigenverantwortlich in Bezug auf ihre physische und psychische Gesundheit. Die eigenständige Umsetzung der in den Einzelsitzungen, Coachings oder Programmen vermittelten Impulse in den persönlichen Alltag liegt ausschließlich im Ermessens- und Verantwortungsbereich der Nutzer*in.

(2) Der Erfolg und der zeitliche Ablauf einer Beratung oder eines Coachings hängen maßgeblich von der individuellen Eigenleistung der Nutzer*in ab. Um eine optimale Vorbereitung auf die gemeinsamen Sitzungen zu ermöglichen, wird empfohlen, bereitgestellte Begleitmaterialien oder Aufgaben im besprochenen Zeitrahmen auszufüllen. Sollten Materialien nicht oder verspätet vorbereitet werden, kann dies Auswirkungen auf den geplanten Ablauf oder den zeitlichen Verlauf der Zusammenarbeit haben.

(3) Im Rahmen von therapeutischen und heilkundlichen Behandlungen ist die Nutzer*in zu einer ehrlichen und vollständigen Mitwirkung verpflichtet. Sie hat der Anbieterin alle für die Behandlung relevanten gesundheitlichen Informationen, bestehende Diagnosen, Allergien sowie die Einnahme von Medikamenten vollständig und wahrheitsgemäß offenzulegen.

(4) Die Angebote der Anbieterin verstehen sich als ergänzende Unterstützung und ersetzen keine notwendige ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Laufende ärztliche Behandlungen, Therapien oder die Einnahme von ärztlich verschriebenen Medikamenten dürfen von der Nutzer*in nicht eigenständig und ohne vorherige Rücksprache mit den behandelnden Ärzt*innen abgebrochen, unterbrochen oder verändert werden.

(5) Die Nutzer*in trägt die eigene Verantwortung dafür, die notwendigen technischen Voraussetzungen zu schaffen, um bereitgestellte digitale Inhalte (z. B. Online-Sitzungen, Videos, Audios oder Workbooks) abzurufen und zu nutzen. Dies umfasst insbesondere das Bereitstellen einer stabilen Internetverbindung, gängiger Hardware sowie der erforderlichen Software (z. B. eines PDF-Readers oder eines aktuellen Internetbrowsers). Ein Erwerb oder die Bereitstellung dieser technischen Komponenten ist nicht Bestandteil der Leistungen der Anbieterin.

§ 9 Sonderregelungen für Veranstaltungen & Gruppenkurse

(1) Die Anbieterin ist berechtigt, angebotene Seminare, Workshops und Gruppenkurse (Veranstaltungen) bei Nichterreichen einer in der Produktbeschreibung genannten Mindestteilnehmerzahl abzusagen. Die Absage erfolgt spätestens bis zu 5 Tage vor dem geplanten Veranstaltungsbeginn in Textform.

(2) Bereits von den Nutzer*innen gezahlte Gebühren für eine durch die Anbieterin abgesagte Veranstaltung werden innerhalb von 14 Tagen vollständig zurückerstattet.

(3) Weitergehende Ansprüche der Nutzer*innen für vergebliche Aufwendungen wie bereits gebuchte Bahntickets oder Hotelzimmer sind ausgeschlossen, sofern die Absage der Veranstaltung nicht auf einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung der Anbieterin beruht.

(4) Die Anbieterin ist berechtigt, angekündigte Referent*innen oder den genauen Ablauf einer Veranstaltung bei Bedarf durch gleichwertige Alternativen zu ersetzen oder anzupassen, solange der Kern und der Gesamtcharakter der Veranstaltung dadurch nicht wesentlich verändert werden.

§ 10 Urheberrecht & Nutzungsrechte

(1) Die Anbieterin behält sich sämtliche Urheber- und geistigen Eigentumsrechte an allen bereitgestellten Leistungen, Inhalten und Materialien vor. Eine Bearbeitung, Vervielfältigung, Weitergabe oder kommerzielle Nutzung durch die Nutzer*in ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung der Anbieterin nicht gestattet.

(2) Die Anbieterin räumt der Nutzer*in ein einfaches, nicht übertragbares und zeitlich unbeschränktes Recht ein, die bereitgestellten Inhalte ausschließlich für den eigenen, privaten Gebrauch zu nutzen. Ein Erwerb von weitergehenden Rechten an den Inhalten findet nicht statt. Bei vereinbarten Ratenzahlungen steht diese Rechteeinräumung unter der Bedingung, dass die vereinbarten Raten pünktlich und vollständig geleistet werden. Bei ausbleibender Zahlung kann die Anbieterin die Nutzungsrechte einschränken oder pausieren, bis die vereinbarte Zahlung erneut erfolgt.

(3) Digitale Inhalte wie Audio-, Video- oder PDF-Dateien sowie begleitende E-Mails und Workbooks dürfen von der Nutzer*in nur für die eigene Verwendung online kopiert, heruntergeladen, gestreamt oder ausgedruckt werden. Die Weitergabe dieser Dateien oder Ausdrucke an Dritte ist ausdrücklich untersagt. Dies gilt sowohl für eine kostenlose als auch für eine kostenpflichtige Weitergabe.

(4) Das in den Einzelsitzungen, Coachings, Programmen und Seminaren vermittelte Wissen und die bereitgestellten Vorlagen dürfen von der Nutzer*in nicht für eigene gewerbliche Zwecke oder zur Erstellung eigener Angebote verwendet oder an Dritte weitergegeben werden.

(5) Unbefugte Ton-, Bild- oder Videoaufnahmen von Live-Calls, Online-Sitzungen, Seminaren oder Gruppenkursen durch die Nutzer*in sind aus Gründen des Urheberrechts und zum Schutz des vertraulichen Raums aller Nutzer*innen strengstens untersagt.

(6) Die auf den Materialien verwendeten geschäftlichen Bezeichnungen, Logos, Layouts und Designs sind urheberrechtlich geschützt. Die Nutzer*in verpflichtet sich, diese Schutzrechte zu respektieren und keine unbefugte Nutzung durch Dritte zu unterstützen. Diese Verpflichtung bleibt auch nach Beendigung, Widerruf oder Kündigung der Zusammenarbeit bestehen.

(7) Frei zugängliche und öffentliche Inhalte der Anbieterin wie Blogartikel, Podcast-Folgen oder Social-Media-Beiträge sind von diesen Einschränkungen ausgenommen und dürfen unter Nennung der Urheberin gerne geteilt werden.

§ 11 Haftungsbeschränkung

(1) Die Anbieterin haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Ferner haftet sie für die fahrlässige Verletzung von Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung der Verträge mit den Nutzer*innen überhaupt erst ermöglicht, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet und auf deren Einhaltung die Nutzer*in regelmäßig vertrauen darf. Im letztgenannten Fall haftet die Anbieterin jedoch nur für den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Eine Haftung der Anbieterin für die leicht fahrlässige Verletzung anderer als der in den vorstehenden Sätzen genannten Pflichten ist ausgeschlossen.
 
(2) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen und -ausschlüsse gelten nicht bei einer Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
 
(3) Für therapeutische und heilkundliche Behandlungen vor Ort in der Praxis gelten die gesetzlichen Bestimmungen des Behandlungsvertrages (§ 630a BGB ff.) sowie des Patientenrechtegesetzes. Die Anbieterin schuldet eine fachgerechte Behandlung nach den anerkannten Regeln der Naturheilkunde, jedoch ausdrücklich keinen medizinischen Heilungserfolg oder eine vollständige Beschwerdefreiheit.
 
(4) Im Rahmen von Online-Gesundheitscoachings, Seminaren, Workshops und digitalen Materialien erbringt die Anbieterin reine Beratungs- und Wissensdienstleistungen zur allgemeinen Prävention und Selbsterfahrung. Die Anbieterin haftet nicht für den konkreten Erfolg, das Erreichen bestimmter persönlicher oder gesundheitlicher Ziele sowie für die spezifische Art und Weise, wie die Nutzer*in die vermittelten Impulse eigenverantwortlich in ihren Alltag integriert.
 
(5) Sämtliche genannten Haftungsbeschränkungen gelten ebenso für die seitens der Anbieterin gegebenenfalls eingesetzten Erfüllungsgehilfen, Kooperationspartner*innen, Mitarbeiter*innen und Organe.
 
(6) Die Datenkommunikation über das Internet kann nach dem derzeitigen Stand der Technik nicht fehlerfrei und/oder jederzeit verfügbar gewährleistet werden. Insoweit haftet die Anbieterin nicht für die ständige und ununterbrochene Verfügbarkeit ihrer Website sowie der zur Termin- und Zahlungsabwicklung genutzten Onlinedienste (z. B. Calendly, Stripe, CopeCart).

§ 12 Keine Haftung für externe Expert*innen, Therapeut*innen & Partner*innen

(1) Insoweit die Anbieterin Leistungen Dritter vermittelt, die auf eigener vertraglicher Grundlage gegenüber den Nutzer*innen tätig werden (z.B. externe Expert*innen, Therapeut*innen, Gast-Dozent*innen in Seminaren oder sonstige Partnerunternehmen, im Folgenden „Partner*innen“), kommt eine Vertragsbeziehung allein zwischen Dir und den jeweiligen Partner*innen zustande.
 
(2) Für die Inhalte, Aussagen, Beratungsleistungen, Empfehlungen oder sonstigen Leistungen, die von diesen Partner*innen erbracht werden, übernimmt die Anbieterin keinerlei Haftung. Dies gilt insbesondere für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Qualität der von den Partner*innen bereitgestellten Inhalte und Informationen.
 
(3) Die Anbieterin haftet insoweit ausschließlich für eigenes Verschulden nach §10 dieser AGB. Sie haftet insbesondere nicht für Schäden, die durch Handlungen oder Unterlassungen der Partner*innen entstehen.

§ 13 Höhere Gewalt

(1) Höhere Gewalt liegt vor, wenn ein von außen kommendes, keinen betrieblichen Zusammenhang aufweisendes, auch durch äußerste, vernünftigerweise zu erwartende Sorgfalt nicht abwendbares Ereignis vorliegt. Höhere Gewalt ist anzunehmen bei Naturkatastrophen (Überschwemmungen, Erdbeben, Sturm, Feuer), bei politischen Ereignissen (Kriege, Bürgerkriege) sowie anderen Ereignissen wie Seuchen, Pandemien, Epidemien, Krankheiten und behördlichen Quarantäne-Anordnungen. Die Aufzählungen sind nicht abschließend; auch vergleichbare unvorhersehbare Ereignisse fallen unter den Begriff der höheren Gewalt.
 
(2) Die Partei, die zunächst von dem Ereignis erfährt, informiert die andere Partei zeitnah.
 
(3) Im Falle von höherer Gewalt sind sich die Parteien einig, dass zunächst für die Dauer der Behinderung die Vertragsleistungen ausgesetzt werden. Das bedeutet, die jeweiligen Leistungen werden vorerst eingestellt. Bereits im Vorfeld gezahlte Honorare für Beratungen, Coachings, Events oder Kurse verbleiben für diese Zeit bei der Anbieterin. Müssten seitens der Nutzer*in noch Zahlungen für bereits erbrachte Leistungen geleistet werden, so sind diese noch zu erbringen. Für noch nicht geleistete Dienstleistungen ist die Nutzer*in berechtigt, die Zahlung für den Zeitraum der Vertragsaussetzung zu pausieren. Nach Beendigung des unvorhersehbaren Ereignisses wird der Vertrag wieder aufgenommen. Weitergehende mögliche Schäden trägt jede Partei für sich selbst.
 
(4) Dauert das Ereignis länger als 12 Monate, sind beide Parteien berechtigt, den Vertrag mit einer Frist von 3 Wochen zum Monatsende in Textform zu kündigen. Die bereits seitens der Anbieterin erbrachten Leistungen sind von der Nutzer*in zu entrichten. Vorab bezahlte Honorare für noch nicht erbrachte Leistungen sind seitens der Anbieterin zu erstatten.
 
(5) Für den Fall, dass das Ereignis länger als 18 Monate andauert, wird der Vertrag aufgelöst. Es wird dann eine Endabrechnung durch die Anbieterin erstellt, in der die erbrachten Leistungen und die seitens der Nutzer*in geleisteten Zahlungen aufgelistet werden. Sollten noch Zahlungen für bereits erbrachte Leistungen offen sein, müssen diese innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Endabrechnung gezahlt werden. Sollte es zu Gunsten der Nutzer*in ein Guthaben geben, wird dieses innerhalb von 14 Tagen nach Versand der Endabrechnung ausgezahlt. Die Endabrechnung kann als PDF-Anhang per E-Mail versandt werden. Weitergehende Ansprüche aufgrund der höheren Gewalt sind ausgeschlossen.

§ 14 Richtigkeit und Änderung von Kund*innendaten

(1) Zur ordnungsgemäßen Durchführung und Abwicklung einer Buchung sowie zur korrekten Rechnungsausstellung ist die Nutzer*in verpflichtet, alle im Buchungsprozess abgefragten Daten (insbesondere Vor- und Nachname, Anschrift, E-Mail-Adresse und Telefonnummer) vollständig und wahrheitsgemäß anzugeben.
 
(2) Bei kostenpflichtigen Leistungen müssen die Angaben zum Namen und zur Anschrift korrekt sein. Die Rechnungen werden auf Basis dieser Angaben erstellt. 
 
(3) Bei einer Änderung der persönlichen Angaben während einer laufenden Zusammenarbeit, vor allem bei einem Wechsel der E-Mail-Adresse oder der Postanschrift, ist die Nutzer*in verpflichtet, der Anbieterin diese Änderung unverzüglich in Textform (z.B. per E-Mail) mitzuteilen.

§ 15 Gewährleistung & Kund*innenservice

(1) Die Gewährleistung für digitale Inhalte und bereitgestellte Waren richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen.
 
(2) Falls die Nutzer*in Verbraucher*in ist, wird sie darum gebeten, digitale Güter, Begleitmaterialien oder erbrachte Dienstleistungen bei Erhalt bzw. Vertragserfüllung umgehend auf Vollständigkeit und offensichtliche Mängel zu überprüfen und der Anbieterin Beanstandungen schnellstmöglich mitzuteilen. Eine versäumte Prüfung oder Mitteilung hat jedoch keinerlei Auswirkung auf die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche.
 
(3) Der Kund*innenservice der Anbieterin steht für Fragen, Reklamationen und Beanstandungen unter der E-Mail-Adresse kontakt@nataschaneumann.de zur Verfügung.

§ 16 Streitbeilegung & Schlussbestimmungen

(1) Diese Geschäftsbedingungen sind vollständig und abschließend. Abweichungen, Änderungen und Ergänzungen dieser Geschäftsbedingungen im Einzelfall bedürfen der Textform (wobei eine E-Mail ausreichend ist).
 
(2) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbraucher*innen gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem die Verbraucher*in ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.
 
(3) Soweit die Nutzer*in als Verbraucher*in bei Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hatte und diesen entweder zum Zeitpunkt der Klageerhebung durch die Anbieterin aus Deutschland verlegt hat oder der Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthaltsort der Nutzer*in zu diesem Zeitpunkt unbekannt ist, ist der Gerichtsstand für alle Streitigkeiten der Sitz der Anbieterin in Berlin. Für Verträge mit Unternehmer*innen ist der Gerichtsstand Berlin.
 
(4) Die Europäische Kommission stellt eine Liste der zuständigen Verbraucherschlichtungsstellen in den Mitgliedstaaten zur außergerichtlichen Beilegung von Verbraucherstreitigkeiten bereit. Die Anbieterin ist jedoch weder bereit noch verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
 
(5) Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.